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09.01.2012

Geschiche der Einzeigeruhr UNO von Klaus Botta

Im Jahr 2011 feiert Botta-Design das 25jährige Bestehen der Einzeigeruhr UNO. Nur wenige wirkliche Uhrenfreunde und Brancheninsider wissen, dass die Idee der modernen Einzeigeruhr auf den Königsteiner Designer Klaus Botta zurückgeht.

Auf dem Höhepunkt der Armbanduhren- und Zeigervielfalt Mitte der 80er Jahre war die Ablesbarkeit der meisten Uhren für Klaus Botta am Tiefpunkt angelangt. Als Gegenstück zu den überladenen Zifferblättern setzte er auf ein neuartiges Anzeigeprinzip: Ähnlich der Anzeige eines präzisen Messinstrumentes entwickelte Klaus Botta ein Zifferblatt mit speziell unterteilter Skalierung. Im Zusammenspiel mit dem darauf abgestimmten, hochpräzisen Zeiger wird die genaue Uhrzeit so als eindeutiger Messwert ablesbar - und zwar ohne Minutenzeiger.

Für die Produktion der UNO fand Klaus Botta einen Uhren-Hersteller im Schwarzwald, der noch heute für ihn produziert. Somit musste nur noch der Vertrieb der UNO organisiert werden. Klaus Botta traf sich dazu mit dem damaligen Inhaber der Uhrenmarke Watchpeople – es war Manfred Brassler, späterer Gründer von MeisterSinger. Klaus Botta konnte ihn schnell vom Prinzip der Einzeigeruhr überzeugen.

Die UNO entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zur meist verkauften und erfolgreichsten Uhr von Watchpeople. Als nach einigen Jahren die Vertriebsrechte wieder an Klaus Botta zurückfielen, startete er den Vertrieb der von ihm entworfenen und entwickelten Armbanduhren unter eigenem Namen. Die UNO löste eine Welle von Einzeigeruhren vieler anderer Hersteller aus, die noch bis heute anhält. Klaus Botta hingegen ist stolz darauf, Originale zu entwickeln - wie z.B. seine 24-Stunden Einzeigeruhr UNO 24. Er setzt konsequent auf Erfolg durch Innovation in einem Markt mit vielen Nachahmern. Man darf auf weitere echte Neuheiten von Botta-Design gespannt sein.

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